Schwäbisch Media

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1945
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2009
2010
2011
2012
2013
2014
2015
2016
1945

Am 4. Dezember 1945 erscheint die erste Ausgabe der Schwäbischen Zeitung mit 98.370 Exemplaren zunächst zweimal wöchentlich

 

1966

Neue Lokalausgaben kommen hinzu: erst Aalen und Ellwangen, danach Ulm und Tuttlingen

1978

Ablösung des Bleisatzes durch die elektronische Satzherstellung (Fotosatz)

1987

Schwäbisch Media beteiligt sich am privaten Hörfunksender Radio 7

1991

Beteiligung an der Tageszeitung "Nordkurier" in Mecklenburg-Vorpommern

1992

Gründung des Druckhauses Ulm-Oberschwaben (DUO) mit zwei hochmodernen Druckzentren
in Weingarten und Ulm

1993

Gründung der Tochtergesellschaft Merkuria mit 25 lokalen Zustelldienstgesellschaften

1995

Die erste Ausgabe der Wochenzeitung INFO erscheint

1996

Beginn des digitalen Zeitalters mit der Onlineplattform SZON.de

1999

dialog-plus, das Service-Center von Schwäbisch Media, wird gegründet

Schwäbisch Media übernimmt Südmail

2000

Das neue Regionalkonzept verbessert die lokale und regionale Berichterstattung

Integration von sieben Lokalverlagen

Aufbau des Geschäftsbereichs Prospektverteilung durch die Beteiligung an Frey Plus

Erwerb der akzent Verlags-GmbH

2003

Die Tageszeitung wird digital: Als E-Paper sind alle Mantelseiten und Lokalausgaben der "Schwäbischen Zeitung" weltweit via Internet verfügbar

2005

Schwäbische.de ist laut Zugriffszahlen der IVW erstmals das regionale Tageszeitungsportal mit der größten Reichweite in Deutschland

Das Medienhaus steigt mit Regio TV Stuttgart und Regio TV Schwaben ins TV-Geschäft ein

Start von mobilen Diensten und Verzahnung von Print und Online

2006

Ausbau der TV-Sparte durch den Erwerb von Regio TV Bodensee

Ausdehnung des Zustellgebiets des privaten Briefdienstleisters südmail über das Verbreitungsgebiet der Schwäbischen Zeitung hinaus

2007

Einführung eines eigenen Briefkastennetzes und eigener Briefmarken durch südmail

2009

Neue Dimension: Regio TV kann nun über Satellit empfangen werden

2010

Erwerb des Tourismusportals Bodensee.de

Die Internetseite der Schwäbischen Zeitung wird komplett überarbeitet - aus SZON.de wird Schwäbische.de

2011

Vom Verlag zum Medienunternehmen:
Aus dem Schwäbischen Verlag wird Schwäbisch Media

Start der iPhone-App und der iPad-App der Schwäbischen Zeitung

Das Anzeigenblatt INFO wird in INFO - Der Südfinder umbenannt

Das Abdeckblatt Südfinder am Samstag wird eingeführt

Die Onlinemarktplätze wie Jobsüd, Immosüd oder Autosüd werden unter der neuen Adresse Südfinder.de zusammengeführt

2012

Das Medienhaus Schwäbisch Media verlegt seinen Hauptsitz von Leutkirch nach Ravensburg

Übernahme der Lindauer Bürgerzeitung

2013

Übernahme der Druck + Verlag Wagner GmbH & Co. KG

Erweiterung der Dienstleistungen durch die Beteiligung an Schneider Direktmarketing

 

2014

Relaunch der digitalen Produkte und Einführung einer Paywall auf schwäbische.de

Aus INFO - Der Südfinder wird Südfinder

2015

Schwäbisch Media beteiligt sich am Stellenportal Kimeta

Contur, die hauseigene Agentur für Corporate Publishing, wird gegründet

Das neue Jobportal Südjobs.de wird eingeführt

Die neue Ausbildungsplattform startbahnsüd.de wird präsentiert

2016

Schwäbisch Media startet seinen eigenen Radiosender Neckaralb Live in Reutlingen

 

Im Anfang war das Blatt

Wie alles begann und wohin es führte

Nach ausgiebigen Verhandlungen mit der Militärregierung Baden-Baden und der Unterzeichnung des Gesellschaftervertrags erlebte die Schwäbische Zeitung am 3. Dezember 1945 ihre Geburtsstunde. „Hiermit wird der Firma Schwäbischer Verlag, Friedrichshafen, die Genehmigung erteilt, die Schwäbische Zeitung erscheinen zu lassen“, hatte ein französischer Leutnant im Auftrag der Militärregierung formlos auf ein Blatt Papier geschrieben.

Am nächsten Tag, es war der 4. Dezember 1945, erschien die Erstausgabe. Die Druckauflage betrug zum Start 98.370 Exemplare und erschien zunächst zweimal wöchentlich jeden Dienstag und Freitag.

Erstkomplementäre des Schwäbischen Verlages waren drei Männer, die bereits vor dem Zweiten Weltkrieg im Zeitungsgeschäft tätig waren. Der Leutkircher Zeitungsverleger Max Drexler hatte zuvor eine Funktion im Verband Oberschwäbischer Zeitungsverleger (Verbo) inne. Aus dem Haus des Friedrichshafener Verlegers Othmar Gessler, ebenfalls ein Verbo-Mitglied, stammte die erste Rotationsmaschine. Der Dritte im Bunde war Dr. Wendelin Hecht, der letzte Verlagsleiter der Frankfurter Zeitung vor deren Schließung im Jahr 1943.

 

Zu den drei Komplementären kamen noch zwei Kommanditisten hinzu: Max Diederich aus Biberach und Franz Walchner aus Wangen. Beide gehörten ebenfalls dem Verbo an, der von Franz Walchner nach dem Ersten Weltkrieg gegründet worden war.

Der Name "Schwäbische Zeitung" geht auf Wendelin Hecht zurück. Gemeinsam mit dem ersten und einzigen Redakteur Ernst Trip von der Frankfurter Zeitung wollte er das neue Blatt nicht auf Oberschwaben begrenzt sehen. Vielmehr war es sein Traum, die Frankfurter Zeitung neu aufleben zu lassen. Dieses Ansinnen lässt sich bis heute am Schriftzug des Titels erkennen, für den die Frankfurter Zeitung als Vorbild diente.

Im Laufe der Zeit kamen neue Gesellschafter hinzu: Georg Fürst von Waldburg-Zeil wurde 1959 Komplementär und Walter Senn später Vertreter der Lokalverlage. Die verlegerische Verantwortung ging nach und nach an die Erben über. Die heutigen Kommanditisten sind Hildegard Diederich, Andreas Drexler, Andreas Gessler, Dr. Martin Walchner und S.D. Erich Fürst von Waldburg zu Zeil.