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15.01.2020

Überragendes Ergebnis der Aktion „Helfen bringt Freude“

Leser der Schwäbischen Zeitung spenden mehr als eine Million Euro

Mit den Spenden werden Projekte über 80 lokale Initiativen und Caritas-Projekte gefördert, unter anderem in drei Flüchtlingscamps im Nordirak.

Insgesamt 1,038 Millionen Euro haben die Leser im vergangenen Jahr für die fünf großen Wohltätigkeitsaktionen der Schwäbischen Zeitung gespendet und damit erstmals die Millionen-Marke geknackt. „Eine gewaltige Summe, für die ich mich herzlich bedanke“, resümierte Chefredakteur Hendrik Groth, der das Ergebnis beim Neujahrsempfang von Schwäbisch Media am gestrigen Dienstag in Ravensburg bekanntgab. Mit den Spenden werden Projekte in drei Flüchtlingscamps im Nordirak und über 80 lokale Initiativen und Caritas-Projekte gefördert.

 

Ravensburg, 15. Januar 2020 - „Die enorm hohe Spendenbereitschaft zeigt, dass unsere Leserinnen und Leser die Nöte anderer Menschen erkennen, ein weites Herz haben und ganz aktiv Hilfe leisten“, so Groth weiter. Die zentrale Weihnachtsaktion „Helfen bringt Freude“ erbrachte 644.071 Euro, die lokalen Aktionen in Lindau, Friedrichshafen und Ravensburg zusätzlich stolze 394.430 Euro.

Zum Vergleich: 2018 sammelte „Helfen bringt Freude“ 526.733 Euro ein, die anderen Aktionen zusammen 290.291 Euro. Groth: „Dass wir die Spendenergebnisse um mehr als 27 Prozent steigern konnten, beweist, dass kontinuierliche Berichterstattung und publizistische Begleitung der Projekte unsere Leserinnen und Leser von der Sinnhaftigkeit ihres Engagements nachhaltig überzeugen.“ Seit Gründung der Aktion im Jahr 2013 wurden bereits über 2,6 Millionen Euro gespendet.

Partner der Schwäbischen Zeitung ist der Diözesancaritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Caritasdirektor Oliver Merkelbach bedankte sich für das herausragende Spendenergebnis und das Engagement der Zeitung aufs Herzlichste: „Die Leserinnen und Leser haben ein deutliches Zeichen der Nächstenliebe gesetzt. Sie geben Menschen, die in ihrer Heimat und auf der Flucht so viel Leid erfahren haben, eine Perspektive auf ein gutes Leben. Das schätzen wir außerordentlich.“

Große Freude über Solidarität der Deutschen

Die Nachricht vom Erfolg der Spendenaktion löste bei den Partnern im Nordirak große Freude aus: 310.000 Euro stehen nun für die Projekte in den Flüchtlingscamps Mam Rashan, Sheikhan und Bardarash zur Verfügung. Schulmaterial, Winterkleidung und Isomatten sind bereits angeschafft worden. Die Partner in Kurdistan können jetzt außerdem Schulbusse und einen Zahnarztstuhl kaufen.  

Farhad Ameen Atrushi, der Gouverneur der Provinz Dohuk, dankte allen Spendern: „Gerade in dieser schwierigen politischen Situation, in der die Kurden unter dem Konflikt zwischen den USA und dem Iran leiden, ist die Solidarität der Deutschen mit uns ermutigend, hilfreich und ganz wichtig!“ Dass 6.121 Spender sich allein bei „Helfen bringt Freude“ beteiligt haben, würdigte Atrushi außerordentlich: „Das sind 6.121 Freunde des kurdischen Volkes, der Christen und der religiösen Minderheit der Jesiden!“

Lokale Projekte helfen – von Peru bis Uganada

3.600 Euro (2018: 3.000 Euro) erhält jedes der 87 lokalen Projekte, die in den vergangenen Wochen in allen Lokalteilen der Schwäbischen Zeitung vorgestellt wurden. Ob Schulen auf Haiti oder in Uganda oder Hilfe für Steinbruch-Kinder in: In 34 Ländern weltweit sind die Partner von „Helfen bringt Freude“ aktiv.

 

Drei Beispiele:

_In Peru fließen die Spendengelder in Dörfer, die vom Kaffee-Anbau leben. Das in Tuttlingen beheimatete Projekt „Pide-Café“ baut Kaffee- und Zuckerrohrplantagen auf, die den Menschen im armen Norden des Landes ein besseres Leben ermöglichen sollen. Sie arbeiten und leben zugleich in den Kaffee-Dörfern. „Für 3.600 Euro können wir für die Hälfte der 14 Dörfer Gemüsegärten finanzieren“, erklärt Projektbetreuer Hand-Martin Schwarz. So müssten Saatgut, Bewässerung und die Beratung der Bewohner bezahlt werden.

_Die Gemeinschaft „Immanuel“ möchte ein Stromaggregat für die Pumpe im Trinkwasserbrunnen und ein Kopiergerät für die Emmaus-Schule in Uganda anschaffen. Außerdem soll das Geld in die Anschaffung eines kleinen Busses fließen, mit dem Ausflüge gemacht werden können.

_Auch die Einrichtungen der Caritas freuen sich über die Spenden: „Mit 3.600 Euro können wir beispielsweise beim Projekt ,Lesewelten’ der Stiftung Kinderchancen Allgäu ein ganzes Jahr lang die benötigten Bücherkisten für die beteiligten Kindergärten und Schulen beschaffen und die Kosten für die Ausbildung und Pflege der 50 ehrenamtlichen Vorleser finanzieren“, kündigt Ewald Kohler, Leiter der Caritas Bodensee-Oberschwaben an.

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Pressekontakt:
Jessica Behrens
j.behrens@agentur-contur.com
0751/2955-2313