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22.08.2018

„Vernetzen statt verzweifeln: Zukunftsvision für Europa“

Internationale Spitzenpolitiker, Wirtschaftsvertreter und Meinungsführer diskutieren beim Bodensee Business Forum 2018 den digitalen Wandel.

Bärbel Dieckmann, Präsidentin der Welthungerhilfe, diskutiert auf dem Bodensee Business Forum 2018 die Frage "Bedrohen Abschiebungen den Mittelstand?". Foto: Barbara Frommann, Welthungerhilfe

Das Motto des bereits zweiten Bodensee Business Forums von Schwäbisch Media kann aktueller nicht sein: „Vernetzen statt verzweifeln: Zukunftsvision für Europa“. Auf dem eintägigen Kongress, der am 20. September 2018 im Friedrichshafener Graf-Zeppelin-Haus stattfindet, werden politische, wirtschaftliche und kulturelle Herausforderungen der Digitalisierung grenzüberschreitend diskutiert.

Rund 40 renommierte Persönlichkeiten aus großen Unternehmen und (inter)nationaler Politik werden auf dem Forum über die Vernetzung und Digitalisierung referieren und diskutieren. Unter den Teilnehmern sind so bekannte Persönlichkeiten wie der Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller, Österreichs Ex-Kanzler Christian Kern, Bärbel Dieckmann, Präsidentin der Welthungerhilfe, Ronald Pofalla, Vorstandsmitglied der Deutschen Bahn AG, und der türkische Journalist im Exil Can Dündar.

Großer Handlungsdruck für europäische Institutionen und Unternehmen

Die Themen auf dem Bodensee Business Forum sind ebenso vielfältig wie präsent – und nicht selten auch brisant. Autonomes Fahren, intelligente Verkehrslenkung, eine sinnvolle Verknüpfung unterschiedlicher Transportmittel: Wie bewegen wir uns zukünftig fort? Wie werden Autos oder Züge aussehen? Welche Konzepte sind sinnvoll? Diesen Fragen zur Zukunft der Mobilität gehen zum Beispiel Ronald Pofalla und Wilfried Porth in kurzen Impulsreferaten nach. „Wir haben nicht ewig Zeit, um uns zu verändern“, so Daimler-Vorstand Porth.

Der Faktor Zeit gilt auch in Bezug auf die Entwicklung ganzer „Smart Cities“. Von eigenen Projekten und Umsetzungen berichtet Dr. Mart Laanemäe, Botschafter der Republik Estland, in einer Keynote. Im Anschluss diskutieren unter anderem Dr. Malgorzata Wiklinska, Leiterin Ecosystem & Partnerschaften bei ZF, und Thomas Scheitlin, Stadtpräsident von St. Gallen, über den digitalen Status quo der Bodenseeregion und inwiefern dieser Lebens- und Wirtschaftsraum noch „smarter“ werden kann – und muss.

Der (Meinungs-)Krieg im Netz

Ein anderes To Do auf der europäischen Agenda ist der Umgang mit Populisten und gezielten Cyber-Attacken, die mithilfe sozialer Medien europaweit die öffentliche Stimmung beeinflussen. EU-Kommissar Günther Oettinger und Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn werden unter anderem diese künftigen Herausforderungen erörtern. Denn: „Europa muss erwachsen werden“, sagt Oettinger.

Dass das digitale Zeitalter zahlreiche unangenehme Entwicklungen bereithalten kann, zeigt auch Richard Gutjahr auf: Der Journalist erzählt von seinen persönlichen Erfahrungen mit extremistischer Hetze im Netz. Beim Anschlag von Nizza und beim Amoklauf von München 2016 war Gutjahr zufällig vor Ort und berichtete. Seitdem ist der Blogger Zielscheibe für Verschwörungstheoretiker und rechtsradikale Agitatoren.

Auswirkungen sind enorm

„Wir stecken mitten in einer digitalen Revolution. Sie trifft jeden, gleich ob privat oder beruflich. Das Leben verändert sich dadurch radikal, die wirtschaftlichen Auswirkungen sind enorm“, betont Dr. Hendrik Groth, Chefredakteur der Schwäbischen Zeitung und Veranstalter des Bodensee Business Forums. „Ich freue mich sehr darüber, dass wir so zahlreiche hochkarätige Referenten und Diskutanten für unser Forum gewonnen haben. Es wird ein spannender Austausch, der uns am Ende des Tages wichtige Impulse mit auf den Weg geben wird.“

Wer am Bodensee Business Forum teilnehmen möchte, findet alle Informationen zur Anmeldung, zu den Ticketpreisen und zur vollständigen Referentenliste unter www.schwäbische.de/bbf.


Pressekontakt:
Jessica Behrens
j.behrens@agentur-contur.com
0751/2955-2313